FAQ (Häufige Fragen).
Kann man christliches Management betreiben, ohne Christ zu sein?
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Werden meine Mitarbeiter bei Ihrem Vortrag christlich missioniert?
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Worum geht es im Kern?
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Wie kompatibel ist Christliches Management mit Theorie & Praxis der Organisationsentwicklung (OE)?
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Was ist das theoretische Fundament Ihrer Arbeit?
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Was sind die drei häufigsten Effekte nach einem Vortrag über CM?
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Was macht das Besondere eines Vortrags über CM aus – im Vergleich zu anderen betriebswirtschaftlichen Themen/Vorträgen?
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Kann man christliches Management betreiben, ohne Christ zu sein?
Jein. Christliches Management basiert auf Prinzipien des christlichen Glaubens, die aber jeder unabhängig von seinem Glauben für sich annehmen kann.
Bei vielen christlichen Managern erlebe ich jedoch, dass es gerade die persönliche Gottesbeziehung ist, die ihnen dabei hilft, Entscheidungen zu treffen; denn sie leben in dem Vertrauen, dass der Erfolg des Unternehmens nicht allein von ihren Entscheidungen abhängt; sie wissen sich getragen, losgelöst von ihrer Leistung. Das befreit innerlich, macht gelassen … und sorgt somit wiederum für besseres Management.
Werden meine Mitarbeiter bei Ihrem Vortrag christlich missioniert?
Selbstverständlich nicht. Für mich ist es wichtig, modernes Management auf der Grundlage eines christlichen Wertesystems zu fördern. Und dabei spreche ich deutlich und transparent an, auf welchen theoretischen, praktischen und theologischen Grundlagen meine Empfehlungen basieren. Es sind Management-Themen, um die es in den Vorträgen geht, der persönliche Glaube der Zuhörer bleibt der jeweiligen Privatsphäre vorbehalten.
Worum geht es im Kern?
Menschen suchen nach Maßstäben, Stabilität und Verlässlichkeit. Als solcher „Maßstab“ bieten sich christliche Werte an, die – häufig unbewusst – auch unsere Kultur prägen.
Tugenden, also die Umsetzung dieser Werte, sind in dem Modell Christliches Management Voraussetzung für überzeugende Führung und erfolgreiche Organisationen.
Das erfordert allerdings willens- und persönlichkeitsstarke Führungskräfte, die ihre Maßstäbe kennen, daran glauben und durchhalten.
Das zahlt sich langfristig aus: in der Glaubwürdigkeit der Beziehungen und dem daraus resultierenden Vertrauen – einem unschätzbaren Gut im Geschäftsleben.
Wie sehen diese „Maßstäbe“ aus? Wie schaffe ich es, diese im Alltag anzuwenden und aufrechtzuerhalten? Und wie baue ich Strukturen auf, die meine Prinzipien unterstützen? Diese Fragen zu klären ist die Aufgabe von Christlichem Management bzw. Management orientiert an christlichen Werten.
Wie kompatibel ist Christliches Management mit Theorie & Praxis der Organisationsentwicklung (OE)?
Christliches Management versteht sich als Auslöser und Impulsgeber für OE-Prozesse, indem es einen Werterahmen in Form von Prinzipien und Leitlinien anbietet. Es setzt in der Umsetzung keine bestimmten OE-Konzepte voraus, präferiert jedoch Ansätze, die in der praktischen Umsetzung eine Balance zwischen Weisung und kreativer Partizipation schaffen (z. B. der „Shared Values“-Ansatz von Rob Lebow).
Was ist das theoretische Fundament Ihrer Arbeit?
Christliches Management stützt sich in seinen Grundlagen auf das christliche, realistische Menschenbild. Es geht davon aus, dass es im Menschen angelegt ist, das Gute zu tun und zu wählen; es ist aber auch so realistisch anzuerkennen, dass sich viele Menschen ihre Freiheit nehmen und sich gegen das Gute entscheiden. Es vertritt also die Grundhaltung, das Gute zu erwarten, ohne vor dem Bösen die Augen zu verschließen – realistisch eben.
Zudem ist Christliches Management inspiriert durch jene psychologischen Schulen, die sehr kompatibel mit dem christlichen Werte- und Menschenbild sind: Individualpsychologie (v. a. Alfred Adler und Rudolf Dreikurs) und Logotherapie (Viktor Frankl).
Und es ist beeinflusst von den Organisationstheoretikern Ed Schein und Rob Lebow, der mit seinem Konzept der „Shared Values“ ein überzeugendes Modell der Wertesteuerung von Unternehmen vorgelegt hat.
Was sind die drei häufigsten Effekte nach einem Vortrag über CM?
Zuhörer fragen: Wie sieht der der Weg dahin aus?
Zuhörer sind erleichtert, weil sie für so manche schwierige Führungssituation neue Sichtweisen und Handlungsoptionen gewinnen.
Zuhörer gehen mit entspanntem Optimismus zurück ans Werk.
Was macht das Besondere eines Vortrags über CM aus – im Vergleich zu anderen betriebswirtschaftlichen Themen/Vorträgen?
Das Thema schlägt eine Brücke zwischen betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen und den Menschen, die in Unternehmen agieren. Es arbeitet auf Basis des christlichen Menschenbildes und damit auf einer realistischen anthropologischen Grundlage.
Für konkrete Probleme bietet CM Handlungsalternativen, die auf einer 2000 Jahre erprobten Wertebasis stehen.
Ein Vortrag über CM regt dazu an, alltägliche Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – mit viel Spaß und ohne erhobenen Zeigefinger.